Skip to Content

Kinderrechte-Atelier - Lernen mit Kopf, Hand und Herz

Dieses Atelier wurde von der Toupi Group als zweitägiges Projekt konzipiert, um Kindern ein Verständnis für Kinderrechte näher zu bringen. Die Kinderrechte-Kommission besteht aus 54 Artikeln, von denen sich das Projekt mit den 10 wichtigsten Punkten beschäftige, um damit eine Basis für das selbstständige Verständnis der Übrigen zu entwickeln. Die Fragestellungen des Ateliers, die gemeinsam in der Gruppe behandelt werden, sind: Warum gibt es Kinderrechte? Warum sind sie wichtig? Haben alle Kinder die gleichen Rechte? Das  Konzept verband in einer einzigartigen Kombination die Wissensaneignung und handlungsorientierten Übungen zur Verinnerlichung der Inhalte. Zentrales Element bildete für die  Kinder eine Erlebnisreise durch acht verschiedene Länder und Kontinente, die sie mithilfe des Kinderrechte-Passes auch zu jeder Zeit selbst wieder nachverfolgen konnten. Dadurch wurde vor allem ein Gefühl für die eklatanten Unterschiede der Kinderrechte in den unterschiedlichen Gebieten der Welt geschaffen.

Gemeinsam mit Trier bewegt e.V. wurde das Atelier in Trier umgesetzt. Zu Beginn des ersten Tages wurden grundlegende Regeln und Strukturen für ein freundliches Miteinander aufgestellt, um den Kindern ein Gefühl von Sicherheit und Akzeptanz zu geben und ihnen Spaß am Atelier zu ermöglichen. Bei der Abenteuerreise liegt wird der Fokus vor allem auf des natürliche Bedürfnis der Kinder, sich zu bewegen, gelegt um in diesem Ablauf neue und spannende Informationen näherzubringen. Das Thema, ob alle Kinder gleich sind, wurde den Kindern mit Hilfe einer Tanzübung näher gebracht und spielerisch veranschaulicht. Ebenso wurde zu jedem besprochenen Kinderrecht eine eigens konzipierte Geschichte vorgelesen, um die Phantasie der Kinder anzuregen und zum eigenständigen Nachdenken zu motivieren.

Der zweite Tag stand unter dem Zeichen der Wiederholung der Materie und der Förderung der eigenen Kreativität der Kinder. Ein Highlight des Tages bildete die Ausarbeitung eines eigenen Kinderrechte-Raps der Teilnehmer. Der Rap beinhaltete diejenigen Rechte, die die Kinder sich selbst wünschen und auch ihre Gründe dafür, warum Kinderrechte so wichtig sind. Durch diese Übung wurde in allen Schritten, von den ersten Überlegungen über die Proben, bis hin zur endgültigen gemeinsamen Aufführung, immer wieder die Kreativität der Kinder angeregt und gefördert. Einen ebenso wichtigen Punkt stellte die Herausforderung an die dar, über den eigenen Schatten zu springen und die daraus entstehende Überraschung und Erfolgsfreude zu erleben, die nicht zuletzt auch aus der positiven Rückmeldung  ihrer Mitschüler entstand.

Toupi Grup auf Youtube!