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Konrad K.

Durch Bewohner der Reso-Station kam Konrad K. zu EinTritt. Der 34-Jährige schaffte nach einem Aufenthalt in der Justizvollzugsanstalt den Wiedereinstieg nicht. Durch einen darauf folgenden Suizidversuch verursachte er sich schwere Kopfverletzungen. Psychische Schwierigkeiten waren die Folge. Er entwickelte ein starkes Misstrauen gegenüber Menschen, insbesondere Personen von Institutionen und Behörden. Deshalb nahm er auch keinerlei Unterstützung in Anspruch. Doch das niedrigschwellige Angebot der Reso-Station gefiel ihm und er verbrachte immer mehr Zeit mit den Bewohnern.

Konrad K. sah gemeinsam mit Bewohnern Filme und spielte Computerspiele oder Fußball im Park. Er gewann mehr und mehr Vertrauen und so konnten ihn Raimund Ackermann vom Streetwork e.V. und ein Amtsarzt vom Gesundheitsamt nach einiger Zeit davon überzeugen, den Winter im Obdachlosenasyl der Caritas Trier zu verbringen. Dort erhielt Konrad K. finanzielle Unterstützung vom Staat, neue Kleider und die Möglichkeit in einer Werkstatt der Caritas zu arbeiten. Konrad K. nahm das Angebot nun an und begann damit sich einen neuen Freundeskreis aufzubauen. Momentan lebt er noch im Heim.